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DEFAULT : Wie unsere Wohnungen zu ihrem Namen kamen.
30.05.2020 10:00 ( 240 x gelesen )

Ganz schön "vogelig" 



Als meine Eltern 1991 anfingen mit der Vermietung und den Hof zu Ferienwohnungen umgebaut hatten, mussten auch Namen her, denn nur durchnummerieren war langweilig. Es wurde viel überlegt, doch auf so manch einer Fahrradtour über die Insel, trafen meine Eltern folgende Vögel:

 

Die Lachmöwe sieht man oft am Hafen oder auch auf See, wenn man mit der Fähre auf Insel kommt. Man erkennt sie an ihrem schwarzen Kopf. Den Fischkuttern fliegt die Möwe in Scharen hinterher, um etwas zu fressen zu erbeuten. Sie ist eine der bekanntesten Küstenvögel überhaupt und lebt während der Brutzeit oft in Kolonien, gemeinsam mit der Seeschwalbe.

Und so ist es auch bei uns auf dem Hof. Die Terrassen der FW "Lachmöwe" und "Seeschwalbe" liegen auf der Südseite des Hofes gleich nebeneinander.

Die Seeschwalbe, die bei uns an der Nordsee lebt, ist die Brandseeschwalbe. Sie ist lediglich ein Saisongast und kommt zum Brüten zu uns. Ende September verlässt sie das Wattemeer wieder und zieht an die afrikanische Westküste. Da die Bandseeschwalbe sehr schreckhaft ist, zieht sie ungestörte Brutplätze vor, wie z.B. Süderoogsand. Dennoch gilt sie als sehr gesellig und lebt auf nur einem Quadratmeter mit 10-12 Paaren in einer Kolonie zusammen.

Der (Alpen)Strandläufer ist so groß wie ein Star und im Frühjahr und Herbst in großen Scharen im Watt anzutreffen. Er ist ein Urlauber hier und macht Pause, um Kraft zu tanken und etwas Gewicht für den Weiterflug ins Winterquartier nach Frankreich zu gewinnen.

Der typischen "Kiewitt"-Ruf sagt uns im Frühjahr, dass der Kiebitz wieder zurück ist. Leider ist der Bestand sehr rückläufig und Naturschützer und Landwirte müssen gerade beim 1. Schnitt der Silage eng zusammenarbeiten. Viele Gelege fallen dem zu Opfer.

1995 wurde dann ebenfalls von meinen Eltern das Obergeschoss ausgebaut und es folgten die Ferienwohnungen Kiebitz, Regenpfeifer, Austernfischer und das Einzelzimmer Knutt. Diese Vogelnamen fanden sich relativ schnell, denn der Anfang war ja mit den 3 Parterrewohnungen schon getan.

Der Regenpfeifer ist ein kleiner amselgroßer Vogel und bevorzugt wie der Sanderling eher sandigen Plätze in der Brutzeit. Sein Gesicht sieht aus, als wenn er eine Maske tragen würde und ein schwarzer Ring ziert sein Hals. Mit seinem grauen Gefieder ist er zwischen Steinen gut getarnt.

Der Austernfischer ist ganzjährig auf Pellworm zu finden und oft Tag und Nacht zu hören. Er ist ein regelrechter Krachmacher mit seinen lauten Rufen. Einige nennen den bunten Vogel auch "Halligstorch" und er kann bis zu 40 Jahre alt werden.

Den Säbelschnäbler erkennt man gut an seinem langen Schnabel. Er mag es etwas "muddeliger" und lebt in salzhaltigen schlammigen Gewässern. Im Juni kann man die süßen Jungen auf der Insel finden.

Der Knutt ist ein Verwandter des Strandläufers und frisst auf seiner Rast im Wattenmeer am liebsten Muscheln und Wattschnecken. Er ist ein sehr geselliger Vogel und in großen Trupps unterwegs.

Zu guter Letzt haben wir im Winter 2016/17 mal schnell und fein das Doppelzimmer Sanderling errichtet.

Der Vogel Sanderling hat durch seine schnelle, hektische Art den Plattdeutschen Namen "Keen Tied" ( Keine Zeit ) bekommen. Im Winter ist sein Gefieder eher hell bis weiß und im Sommer dunkler. Der Sanderling ist eher an Sandstränden zu Hause und somit findet man ihn evtl. mehr bei unseren Nachbarinseln Amrum, Föhr und Sylt.

 

geschrieben von Adda Schmidt

(Quelle: https://www.schutzstation-wattenmeer.de/wissen/tiere/voegel )


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